Manfred Wilhelm Wiegers

Allerseelengedenken ehrt 38 Verstorbene

Für jeden der Verstorbenen wurde eine Kerze entzündet und der Namen verlesen. Foto von Manfred Wilhelm Wiegers

In einer berührenden Zeremonie fand das jährliche Allerseelengedenken statt, um in Erinnerung an die 38 Verstorbenen – Gäste, Mitarbeiter und Sponsoren – in unserer Gemeinschaft der Suppenküche des Franziskanerkloster Berlin-Pankow zu ehren. Dieses Jahr markiert das achte Jahr in Folge, in dem diese bewegende Veranstaltung stattgefunden hat. Doch während es in den Anfangsjahren nur 10 bis 20 Verstorbene zu gedenken gab, war diesmal ein trauriges Jahr mit deutlich höherer Sterberate.

Für jeden der 38 Verstorbenen wurde eine Kerze entzündet und deren Namen verlesen, um ihre Erinnerung zu wahren und ihr Andenken lebendig zu halten. Dieses besondere Gedenken zeichnet sich auch dadurch aus, dass es eine Kerze für anonym Verstorbene gibt, an die wir uns in der Stille und Anonymität der Trauer erinnern wollen.

„Unser Allerseelengedenken ist eine Gelegenheit, gemeinsam zu trauern, Trost zu finden und die Verstorbenen zu ehren, egal ob sie namentlich bekannt sind oder nicht“, sagte Bruder Rudolf. „In diesem Jahr haben wir die höchste Sterberate erlebt, was uns umso mehr daran erinnert, wie wichtig es ist, in schweren Zeiten zusammenzuhalten und für diejenigen da zu sein, die uns brauchen.“

Das Allerseelengedenken bleibt ein symbolischer Akt der Gemeinschaft und des Mitgefühls, der uns daran erinnert, wie wichtig es ist, in Zeiten der Trauer und des Verlustes zusammenzustehen.

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