von Andreas Öhler / Guardini Stiftung

Nothilfe für Überlebenskünstler. Podcast zur Suppenküche der Franziskaner in Berlin Pankow

(V.l.n.r.) Andreas Öhler von der Guardini Stiftung im Gespräch mit Bernd Backhaus, Leiter der Suppenküche, Br. Christoph Körber OFM, Stellvertretender Leiter der Suppenküche, und Wolfgang Thierse, Präsident des Deutschen Bundestages a. D.. Bild von Patricia Löwe.

Andreas Öhler von der Guardini Stiftung im Gespräch mit Bernd Backhaus, Leiter der Suppenküche, Br. Christoph Körber OFM, Stellvertretender Leiter der Suppenküche, Wolfgang Thierse, Präsident des Deutschen Bundestages a. D..

Etwa 250 Religionsgemeinschaften sind Teil des Berliner Stadtgefüges. Sie beteiligen sich aktiv an der Gestaltung des Zusammenlebens – nicht nur in religiöser, sondern auch in sozialer, politischer und stadtplanerischer Hinsicht. Die Exkursionsreihe „Ortsbekenntnis – Bekenntnisorte“ (im Projekt „Stadt und Religion“) erkundet, welchen Beitrag sie zum Miteinander im städtischen Raum leisten. Wie stellen Religionsgemeinschaften sich den Herausforderungen urbanen Zusammenlebens? Wie entwickelt sich religiöse Identität gerade im Umfeld der Städte? Und welche Potentiale zur Weiterentwicklung der Stadtquartiere bieten sich?

Eine der wichtigsten Sozialeinrichtungen und Anlaufstätten für Menschen in existenziellen Nöten ist die Suppenküche in Pankow, die vom Franziskanerorden betrieben und unterhalten wird. Nicht nur Obdachlose, sondern auch Menschen, die von Altersarmut oder anderen Schicksalsschlägen betroffen sind, Migrantinnen und Migranten sowie Alleinstehende finden sich dort ein, um Nahrung und Kleidung zu erhalten oder Beratung in Anspruch zu nehmen. Die franziskanische Gemeinschaft zählt zu den Bettelorden und sieht es seit jeher als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, Bedürftigen Hilfe und Schutz zu bieten. Bernd Backhaus, Leiter der Suppenküche, und Bruder Christoph Körber berichten von den täglichen Herausforderungen, mit denen sie in ihrer Arbeit in der Großstadt konfrontiert sind. Wolfgang Thierse, der die Suppenküche seit langer Zeit unterstützt, spricht über die politische Bedeutsamkeit solcher sozial-religiöser Institutionen.

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